 |
Aktuelles |
 |
Parea qualifiziert ehrenamtliche Demenzbegleiter - Einrichtung eines "Demenz-Cafés" im Salenium geplant
Ludwig Hören vom Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Duisburg (l.) und Parea-Mitarbeiterin Kirsten
Klein (2.v.l.) freuen sich gemeinsam mit den Absolventinnen über die erfolgreich abgeschlossene Demenz-
schulung.
Sechs ehrenamtliche Demenzbegleiter erhielten am Montag, 6. Juni, Zertifikate der sozialen Dienstleistungsgesellschaft Parea über eine erfolgreich abgeschlossene Schulung im Umgang mit demenziell erkrankten Menschen.
Kirsten Klein, Mitarbeiterin von Parea, und Ludwig Hören, Facharzt beim Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Duisburg, der den Lehrgang als einer von mehreren Referenten begleitete, überreichten die Urkunden an die Teilnehmerinnen Heidemarie Fittkau, Waltraud Patek, Irmtraud Stüber, Margit Tschirner, Eveline Willems und Ludmilla Wulf.
Ab September sollen die freiwilligen Helferinnen im Rahmen eines „Demenz-Cafes“ im Salenium in der Otto-Hahn-Straße 8 die Betreuung von Menschen mit Demenz übernehmen. Durch das neue Angebot soll eine Entlastung für die pflegenden Angehörigen erreicht werden. Ihnen wird die Möglichkeit geboten, ihre alten oder kranken Familienmitglieder an einem oder zwei Nachmittagen der Woche in die Obhut von Parea zu geben. In den ansprechenden und freundlichen Räumen des Saleniums und in der Gemeinschaft mit anderen können die Erkrankten Abwechslung erleben, neue Anreize bekommen und ein paar schöne Stunden verbringen. „Die Lebensqualität der Betroffenen wird gesteigert, wenn sich neben den Pflegenden zu Hause auch andere Menschen um sie kümmern“, so Kirsten Klein.
In der 30 Unterrichtsstunden umfassenden Schulung, die von der Bezirksregierung Düsseldorf anerkannt ist, standen für die sechs freiwilligen Helferinnen unter anderem Basiswissen über das Krankheitsbild der Demenz und Hinweise zum Umgang mit den Erkrankten auf dem Programm. Ebenso wurde vermittelt, wie man die Betroffenen durch Spiele, Bewegungslieder und Berührungen aktivieren und ihnen dadurch ein Stück Lebensqualität zurückgeben kann. „Während ihres Aufenthalts bei uns sollen die Besucher in guten Händen sein. Dies zu wissen ist auch für die Angehörigen wichtig. In Hinblick auf die Betreuung müssen sie ein absolut sicheres Gefühl haben“, betont Parea-Geschäftsführerin Doris Lenk. Interessierte können sich für Fragen oder weitere Informationen zum „Demenz-Café“ an Petra Barsowski von Parea unter Telefon 519 29 907 oder per E-Mail an duisburg@parea.de wenden.