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Gutes Miteinander und viel Spaß bei der Münsteraner Sommerfreizeit
Eine Sommerfreizeit in Bergneustadt mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken verlebten
17
Kinder gemeinsam mit ihren Betreuerinnen von Parea.
Bei der Sommerfreizeit von Parea ging es vor allem darum,
die sozialen Kontakte von Kindern zu verbessern und Toleranz zu üben
Wie viel Spaß es machen kann, neue Kinder kennenzulernen, gemeinsam mit ihnen etwas zu unternehmen und dabei ein positives Gemeinschaftsgefühl zu erleben, diese Erfahrung konnten jetzt 17 Mädchen und Jungen aus Kinderhaus machen. Die gemeinnützige Gesellschaft Parea hatte sie zu einer viertägigen Sommerfreizeit ins oberbergische Bergneustadt eingeladen. Untergebracht war die Gruppe im dortigen Jugendgästehaus. Sechs Erwachsene, darunter Sabine Freitag von Parea, begleiteten die Gruppe.
Respekt gegenüber anderen
Ziel der Gemeinschaftsaktion war, den Kindern zwischen sieben und dreizehn Jahren nicht nur eine Abwechslung und einen Ortswechsel in der langen Schulferienzeit zu bieten, sondern auch „die sozialen Kontakte untereinander zu verbessern, Vorurteile abzubauen und ein gutes Miteinander zu fördern“, wie Sabine Freitag berichtet. Bei verschiedenen Gelegenheiten und in Gesprächsrunden wurden im Laufe der vier Tage von den Betreuern deshalb Themen wie der Respekt gegenüber anderen, die Einbeziehung von neu zugezogenen Kindern in bestehende Gruppen und ein friedliches Miteinander angesprochen. Gemeinsam mit den Teilnehmern wurden dafür Wege und Verhaltensregeln diskutiert und verabredet. Bewusst hatten die Initiatoren von Parea bei der Zusammensetzung der Reisegruppe zum Beispiel darauf geachtet, dass Mädchen und Jungen etwa in gleicher Anzahl vertreten waren und unterschiedliche Nationalitäten zusammenkamen. Wichtig war außerdem, dass Kinder, die schon längere Zeit im Stadtteil leben und solche, die erst in letzter Zeit neu zugezogen sind, bei der Fahrt dabei waren. „Für die Neubürger im Stadtteil, egal ob es sich dabei um Kinder oder um Erwachsene handelt, ist es wichtig, dass sie sich schnell und gut einleben, sich dabei an die üblichen Regeln und Gepflogenheiten halten und einen guten und friedlichen Umgang mit anderen pflegen. Nur so kann ein einvernehmliches Zusammenleben im Stadtteil organisiert werden“, ist sich Freitag sicher.
Positiven Umgang in den Alltag übertragen
Neben den Gesprächen kam während der für die Kleinen spannenden Zeit in Bergneustadt natürlich auch das Vergnügen nicht zu kurz, etwa bei Ausflügen an die nahe gelegene Aggertalsperre, einem Besuch der bekannten „Atta-Höhle“ oder einem geselligen abendlichen Treffen am Lagerfeuer. „Die Kinder haben in einer neuen Umgebung einen positiven Umgang miteinander praktiziert, den sie nun in ihre Alltagssituation mitnehmen und an andere weitergeben können“, wünscht sich Sabine Freitag. Wie eigentlich immer ging die Freizeit im Oberbergischen viel zu schnell vorbei. Den Kindern hat die Fahrt so gut gefallen, dass das Interesse an einer Wiederholung im kommenden Jahr beim Abschied gleich mehrfach bekundet wurde.