Die Schauspielerinnen Tine Schoch (l.) und Katrin Orth (r.) vom Osnabrücker Musiktheater LUPE

Aufführung des Theaterstücks „Wolle und Gack“ in der Begegnungsstätte Paulinum

Wie aus Fremden Nachbarn werden

Frankfurt-Bornheim, 14. Mai 2018

 

Wie aus Fremden gute Nachbarn werden, vermittelt das Theaterstück „Wolle & Gack“ auf tierisch vergnügliche Art und Weise. Das zeigte die Aufführung des Osnabrücker Musiktheaters LUPE am 7. Mai in der Begegnungsstätte Paulinum an der Valentin-Senger-Straße 136a. Begeistert verfolgten mehr als 50 große und kleine Zuschauer die Geschichte eines Nachbarschaftsstreites zwischen dem Schaf Wolle und dem Huhn Gack, dargestellt von den Schauspielerinnen Tine Schoch und Katrin Orth.

Gebannt verfolgten insbesondere die vielen jungen Zuschauerinnen und Zuschauer das Theaterstück „Wolle und Gack“ in der Begegnungsstätte Paulinum 

Das Schaf Wolle bekommt das Huhn Gack zur neuen Nachbarin. Auf humorvolle Weise werden am Beispiel dieser sehr unterschiedlichen Tiere Probleme im nachbarschaftlichen Miteinander aufgezeigt und im Laufe des Theaterstücks aufgelöst, häufig mit aktiver Unterstützung des Publikums. Während „Herr Wolle“ absoluter Vegetarier ist, steht „Fräulein Gack“ auf Erdwürmer. Als Gack eine Blume beispielweise versehentlich als Wurm identifiziert und aus dem Boden pickt, stellt Wolle demonstrativ einen Zaun auf. Die Fronten scheinen unüberwindbar, bis Wolle sich von der Traurigkeit des Huhns rühren lässt. „Was soll ich tun?“ fragt das Schaf ins Publikum. „Sag, es tut dir leid“, rufen mehrere Kinder gleichzeitig. Also schreibt Wolle einen Entschuldigungsbrief an Gack, den ein Kind als Postbote überbringt. So gehen die Briefe hin und her. Und immer werden die jungen Zuschauer in das Theaterstück mit einbezogen.

Im Anschluss an das Theaterstück folgte eine anregende Diskussion, in der der eigene Umgang mit Fremdheit und Fremden im Mittelpunkt stand. Initiiert und gefördert wurde die Theateraufführung vom Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft.

 

Rückfragen richten Sie bitte an:

Paulinum an der Friedberger Warte – Zentrum für Aktives Miteinander

Monika Brieder, Parea-Referentin

Valentin Senger Str. 136a, 60389 Frankfurt

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