Zwölf Ehrenamtliche absolvierten die von Parea angebotene Schulung für die Jugendleiter-Card. Der bundesweit einheitliche, amtliche Ausweis bescheinigt ihnen pädagogische und soziale Kompetenzen, die für die Leitung von Kinder- und Jugendgruppen nötig sind.

Jugendleiter-Card (Juleica) steht für Qualität in der Kinder- und Jugendarbeit

Juleica-Schulung für Ehrenamtliche der Parea

Greven, 9. Dezember 2016

 

Ehrenamtliche Mitarbeiter der Parea, die an verschiedenen Standorten der gemeinnützigen sozialen Dienstleistungsgesellschaft in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, haben jetzt an zwei Wochenenden unter anderem gelernt, wie man mit Kinder- und Jugendgruppen umgeht, was einen idealen Jugendleiter ausmacht und was Aufsichtspflicht bedeutet.

Bei einer Fortbildung für den Erwerb der Jugendleiter-Card, kurz Juleica, wurde den zwölf Teilnehmern umfangreiches pädagogischen Wissen und viele Informationen aus der Praxis der Kinder- und Jugendarbeit vermittelt, um für die Leitung von Kinder- und Jugendgruppen optimal gerüstet zu sein. Einige der Teilnehmer sind bereits als Gruppenleiter tätig, andere unterstützen die hauptamtlichen Mitarbeiter von Parea bei ihren Veranstaltungen.

Die Jugendleiter-Card spielt in der ehrenamtlichen Jugendarbeit eine wichtige Rolle und steht für Qualität. Ihren Inhabern bescheinigt sie pädagogische und soziale Kompetenzen, die für die Leitung einer Jugendgruppe erforderlich sind. Zugleich dient sie zur Legitimation gegenüber Teilnehmenden, Eltern sowie staatlichen und nichtstaatlichen Stellen. „Die Leitung von Kinder- und Jugendgruppen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe“, erklärt Parea-Referentin Annika Mertens. „Deshalb war es uns wichtig, die Ehrenamtlichen entsprechend zu qualifizieren und sie im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zu stärken.“

Die 35-stündige Schulung, die von zwei erfahrenen Referenten aus der Jugendverbandsarbeit geleitet wurde, fand an zwei Wochenenden im Generationenhaus Salenium in Duisburg-Neumühl statt. Die Module des Kurses beschäftigten sich zum Beispiel mit Teamarbeit und Kooperationsformen, Gruppenpädagogik, interkultureller Jugendarbeit, Aufsichtspflicht und Jugendschutz. Im Rahmen der Fortbildung wurden zentrale Themen aus dem Gruppenalltag aufgegriffen, Anregungen, Tipps und Hilfen für die eigene Arbeit weitergegeben und an die konkreten Erfahrungen der Teilnehmer angeknüpft. Die Teilnehmer bekamen die Gelegenheit, sich in Gruppenarbeit sowie in praktischen Übungen in die verschiedenen Themengebiete einzuarbeiten. Dadurch wurden ihnen nicht nur die Erfahrungen der Referenten, sondern auch der anderen Teilnehmer vermittelt und sie konnten sich dabei gegenseitig informieren und unterstützen. Trotz des umfangreichen Programms an den vier Tagen sowie einem zusätzlichen Tag für einen Erste-Hilfe-Kurs, der jeweils individuell absolviert wurde, waren die Erfahrungen der Teilnehmer äußerst positiv. „Neben den vielen interessanten Inhalten, die vermittelt wurden, haben den Ehrenamtlichen vor allem der Austausch untereinander und das tolle Arbeitsklima in der Gruppe gut gefallen“, berichtet Annika Mertens.

Über Parea

Parea, im Jahr 2000 vom Wohnungsunternehmen Sahle Wohnen initiiert, ist eine bislang einzigartige gemeinnützige Initiative der privaten Wohnungswirtschaft. Der Name „Parea“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Miteinander“.

Bedingt durch den gesellschaftlichen Wandel sind die Herausforderungen an das Quartiersmanagement heute vielfältiger als früher. Parea bringt sich deshalb aktiv in die Entwicklung des sozialen Lebens in den Wohnvierteln ein, in denen sie tätig ist. Ziel aller Aktivitäten ist, das Miteinander der Bewohner zu verbessern, soziales Engagement zu fördern und Hilfen im und für den Alltag der Bewohner zu organisieren. Das Konzept umfasst verschiedene Angebote für unterschiedliche Altersgruppen, zum Beispiel Interessengruppen aus der Mieterschaft, wie Frauentreff, internationaler Kochkurs und Hausaufgabenhilfe, das Aktive Seniorenwohnen, die U3-Betreuung „Kleine Knirpse“ und die Projektarbeit. Mit ihren Tätigkeiten leistet Parea immer auch Hilfe und Anschub zur Selbsthilfe.

Parea ist als gemeinnützige Gesellschaft organisiert und finanziert sich aus Spenden und Zuwendungen der Wohnungswirtschaft sowie öffentlichen Zuschüssen und Projektmitteln. Die Gesellschaft, die gegenwärtig an rund 50 Standorten in 20 Städten mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen tätig ist, versteht sich als Teil eines lokalen Netzwerks und kooperiert mit zahlreichen Partnern aus dem sozialen und gesellschaftlichen Bereich. Parea ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

Rückfragen richten Sie bitte an:

PAREA gGmbH

Annika Mertens, Referentin

Bismarckstraße 34, 48268 Greven
Tel.: 02571 81-275; Mobil: 0151 16246300

E-Mail: annika.mertens@parea.de

 

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Medieninformation Parea 9.12.2016 Juleica-Schulung


Pressefoto Parea 9.12.2016 Juleica-Schulung


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