Viele kleine Köche bereiteten im Gemeinschaftsraum am Emsweg unterstützt von den ehrenamtlichen Parea-Mitarbeiterinnen Lena Schwabe (hinten, l.) und Elisabeth Horstmann (hinten, 2.v.l.) mexikanische Wraps zu.

 

Kinder-Kochprojekt "Reise um die Welt"

Bunt, lecker und international

Greven, 14. Oktober 2016

 

Es riecht nach heißem Öl, Knoblauch und Gewürzen. Ein paar Kinder stehen am Herd, andere hantieren eifrig mit Geschirr. Beim Kochprojekt „Reise um die Welt“ im Gemeinschaftsraum der Wohnanlage von Sahle Wohnen am Emsweg herrscht geschäftiges Treiben. Mexikanische Wraps stehen beim letzten Treffen der Kochgruppe in diesem Jahr auf dem Programm.

Zunera (9) ist für das richtige Mischungsverhältnis der Füllung aus Bohnen, Mais und Tomaten zuständig. Nach der Zubereitung darf sie zusammen mit anderen das Ganze mit Salz und Tabasco abschmecken. „Die Kinder würzen alles alleine und schmecken es ab. Sie müssen selber entscheiden, wie es besser schmeckt“, sagt Lena Schwabe, ehrenamtliche Betreuerin der Parea. „Gebt mir mal eben die Tomaten rüber“, ruft Iekan (12) durch die Küche. Er ist ebenfalls für die Zubereitung der Füllung zuständig und gerade mit Feuereifer bei der Sache. Auf die Frage, was ihm bislang am meisten Spaß an der Aktion gemacht hat, antwortet er ohne Zögern mit einem Lächeln: „Das Essen.“ „Ich verteile die Füllung auf den Wraps“, verrät die neunjährige Charleene mit glänzenden Augen und hat bereits die ersten Teller in der Hand. Nach der Zubereitung lassen es sich die eifrigen kleinen Köche am großen Tisch im Gemeinschaftsraum gut schmecken. Vom Ergebnis des letzten Kochnachmittags ist auch die weitere ehrenamtliche Kraft der Parea, Elisabeth Horstmann, positiv überrascht: „Es ist richtig lecker. Außerdem ist es mal was anderes als Nudeln mit Tomatensauce.“

Mal standen französische Crêpes auf dem Speiseplan, die anderen Male Hamburger und italienische Pizza. Bunt, lecker und international ging es auch dieses Mal bei der kulinarischen „Reise um die Welt“ von Parea und städtischer Jugendarbeit zu. „Die Kinder sollen erfahren, was in anderen Ländern gegessen wird“, sagt Lena Schwabe. Dabei lernen sie aber nicht nur etwas über die Zubereitung der Gerichte. „Auch alles andere rund ums Essen wie Tischdecken und Pfannen und Töpfe spülen gehört bei uns dazu“, so die Betreuerin. Parea-Mitarbeiterin Annika Mertens, die die „Reise um die Welt“ unterstützt durch die städtische Jugendarbeit mit organisiert hat, ist mit den kochenden Kindern vom Emsweg sehr zufrieden. „Ich finde es toll, mit welcher Begeisterung sie jedes Mal dabei sind.“ Als vor zwei Jahren die Idee für das gemeinsame Kochen der Kinder entwickelt wurde, griff Mertens sie gerne auf, schließlich ist sie überzeugt: „Kochen fördert die Geselligkeit und Kommunikation. Dabei kommt man sich näher und hilft sich gegenseitig.“ Und auch das ist ganz im Sinne der Aktion.

 

Über Parea

Parea, im Jahr 2000 vom Wohnungsunternehmen Sahle Wohnen initiiert, ist eine bislang einzigartige gemeinnützige Initiative der privaten Wohnungswirtschaft. Der Name „Parea“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Miteinander“.

Bedingt durch den gesellschaftlichen Wandel sind die Herausforderungen an das Quartiersmanagement heute vielfältiger als früher. Parea bringt sich deshalb aktiv in die Entwicklung des sozialen Lebens in den Wohnvierteln ein, in denen sie tätig ist. Ziel aller Aktivitäten ist, das Miteinander der Bewohner zu verbessern, soziales Engagement zu fördern und Hilfen im und für den Alltag der Bewohner zu organisieren. Das Konzept umfasst verschiedene Angebote für unterschiedliche Altersgruppen, zum Beispiel Interessengruppen aus der Mieterschaft, wie Frauentreff, internationaler Kochkurs und Hausaufgabenhilfe, das Aktive Seniorenwohnen, die U3-Betreuung „Kleine Knirpse“ und die Projektarbeit. Mit ihren Tätigkeiten leistet Parea immer auch Hilfe und Anschub zur Selbsthilfe.

Parea ist als gemeinnützige Gesellschaft organisiert und finanziert sich aus Spenden und Zuwendungen der Wohnungswirtschaft sowie öffentlichen Zuschüssen und Projektmitteln. Die Gesellschaft, die gegenwärtig an rund 50 Standorten in 20 Städten mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen tätig ist, versteht sich als Teil eines lokalen Netzwerks und kooperiert mit zahlreichen Partnern aus dem sozialen und gesellschaftlichen Bereich. Parea ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

 

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Medieninformation Greven 14.10.2016 Parea Kinder-Kochprojekt


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