Cordula Mayer (2.v.l) klärte die Senioren über die Tricks und Maschen von Betrügern auf und informierte, worauf zu achten ist. Parea-Mitarbeiterin Jutta MacDonald (l.) begleitete die Veranstaltung.

Kriminalhauptkommissarin Cordula Mayer hielt Vortrag im Paulinum Kinderhaus

Tipps zum Schutz gegen Betrug und Diebstahl

Münster, 21. Februar 2018

 

Immer wieder versuchen Betrüger, sich auf unredliche Weise zu bereichern. Vor allem ältere Menschen werden im Alltag häufig Opfer von Kleinkriminalität und Diebstahl. Wie man sich davor schützen kann, erklärte Cordula Mayer vom Polizeikommissariat „Kriminalprävention“  interessierten Senioren im Gemeinschaftsraum der Seniorenwohnanlage Paulinum Kinderhaus von Sahle Wohnen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der gemeinnützigen Dienstleistungsgesellschaft Parea, die für die soziale Betreuung im Paulinum zuständig ist.

Die Methoden der Betrüger sind frech und werden immer raffinierter in einer älter werdenden Gesellschaft“, stellte Mayer zu Beginn ihres Vortrags fest. Ältere Menschen seien oft hilfsbereit und gutgläubig und werden deshalb leicht zum Opfer von Betrügereien. Packend und engagiert schilderte die Referentin die verschiedenen dubiosen Methoden und warnte eindringlich, nicht auf die Tricks an der Wohnungstür oder am Telefon hereinzufallen. Aktuell seien etwa Anrufe von falschen Polizeibeamten, bei denen im Display des Telefons die Notruf-Nummer „110“ erscheint. Eine spezielle Computersoftware mache dies möglich. „Die echte Polizei ruft in der Regel mit unterdrückter Rufnummer an. Nur in Einzelfällen wird die Durchwahl übermittelt“, stellte Mayer klar. „Steht die 110 bei einem Anruf auf dem Display, handelt es sich mit Sicherheit um einen Betrugsversuch.“ Die erfahrene Kriminalbeamtin warnte zudem vor Unbekannten an der Wohnungstür und riet, grundsätzlich keine fremden Menschen in die Wohnung einzulassen. Betrüger und Diebe haben es aber auch unterwegs auf Wertsachen wie Handtaschen und Geldbörsen abgesehen. Dazu hatte Mayer die Tipps parat, stets darauf zu achten, wo man seine Handtasche lässt, sie nicht an den Rollator zu hängen oder gar daran zu befestigen und immer nur das Nötigste für unterwegs mitzunehmen. 

Generell legte die Referentin den Senioren ans Herz, aufmerksam zu sein, stets genau hinzuschauen und keinesfalls am Telefon persönliche Daten, die Kontonummer oder Aufbewahrungsorte von Wertsachen zu nennen. Im Zweifel sollten sich die Senioren auch nicht davor scheuen, sich direkt an die Polizei zu wenden. Parea-Mitarbeiterin Jutta MacDonald dankte der Polizistin zum Abschluss stellvertretend für die Zuhörer für einen äußerst informativen und aufklärenden Vortrag.

 

Über Parea

Parea, im Jahr 2000 vom Wohnungsunternehmen Sahle Wohnen initiiert, ist eine bislang einzigartige gemeinnützige Initiative der privaten Wohnungswirtschaft. Der Name „Parea“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Miteinander“.

Bedingt durch den gesellschaftlichen Wandel sind die Herausforderungen an das Quartiersmanagement heute vielfältiger als früher. Parea bringt sich deshalb aktiv in die Entwicklung des sozialen Lebens in den Wohnvierteln ein, in denen sie tätig ist. Ziel aller Aktivitäten ist, das Miteinander der Bewohner zu verbessern, soziales Engagement zu fördern und Hilfen im und für den Alltag der Bewohner zu organisieren. Das Konzept umfasst verschiedene Angebote für unterschiedliche Altersgruppen, zum Beispiel Interessengruppen aus der Mieterschaft wie Frauentreff, internationaler Kochkurs und Hausaufgabenhilfe, das Aktive Seniorenwohnen, die U3-Betreuung „Kleine Knirpse“ und die Projektarbeit. Mit ihren Tätigkeiten leistet Parea immer auch Hilfe und Anschub zur Selbsthilfe.

Parea ist als gemeinnützige Gesellschaft organisiert und finanziert sich aus Spenden und Zuwendungen der Wohnungswirtschaft sowie öffentlichen Zuschüssen und Projektmitteln. Die Gesellschaft, die gegenwärtig an rund 50 Standorten in 21 Städten vornehmlich in Nordrhein-Westfalen tätig ist, versteht sich als Teil eines lokalen Netzwerks und kooperiert mit zahlreichen Partnern aus dem sozialen und gesellschaftlichen Bereich. Parea ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

 

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Bismarckstraße 34, 48268 Greven
Tel.: 02571 81-275; Mobil: 0151 16246300

E-Mail: annika.mertens@parea.de

 

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