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In den Wohnsiedlungen und -quartieren ist Parea gemeinsam mit Bewohnern schwerpunktmäßig in den folgenden Bereichen tätig:
- Kinder- und Jugendarbeit
- Angebote für Frauen
- Integration
- Seniorenarbeit
Kinder- und Jugendarbeit
In großen Wohnsiedlungen leben überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche. Kinder- und jugendspezifische Freizeitangebote in direkter Wohnumgebung sind jedoch oft rar. Positive Entfaltungs- und Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche hängen auch davon ab, welche Angebote und Möglichkeiten sie in ihrer Nachbarschaft und unmittelbaren Umgebung vorfinden. Hier setzt die Arbeit von Parea an. In enger Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft entwickeln wir spezifische Angebote, die dazu beitragen, die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen in den Wohnsiedlungen nachhaltig zu erhöhen. Darüber hinaus arbeiten wir daran, Prävention, Vernetzung und Erziehungshilfen für Kinder, Jugendliche und Eltern als Modell in einem Jugendhilfenetzwerk zusammenzuführen. Grundlage unserer Arbeit ist das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG).
Angebote für Frauen
Frauen haben häufig eine enge Bindung an die Wohnsiedlung. Sie wissen oft recht gut, was in einer Siedlung „läuft“, kennen viele ihrer Nachbarn. Während der Erziehungszeit sind berufstätige Frauen oder alleinerziehende Mütter stark an ihr Zuhause gebunden. Zudem zeigen sich Frauen häufig interessiert daran, gute Voraussetzungen für die Lebenssituation ihrer Kinder und Familien zu schaffen. In ihrer Arbeit setzt Parea daher besonders auf die Mitwirkung von Frauen und Müttern. Im Zeichen guter und aktiver Nachbarschaften bieten wir ihnen ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Mithilfe und Unterstützung - von Gesprächskreisen über Mutter-Kind-Gruppen bis zu einer kontinuierlichen Mitarbeit.
Integration
Eine gute und erfolgreiche Integration von Bürgern mit Migrationshintergrund ist nach wie vor eine der vordringlichsten Aufgaben aktueller Gesellschaftspolitik. In allen Bemühungen um eine bessere Einbeziehung von Migranten in unsere Gesellschaft hat der Bereich des Wohnens bislang eher am Rande Beachtung gefunden, was erstaunlich ist, ergeben sich doch gerade dort eine Reihe konkreter Ansatzpunkte. Gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft richtet Parea ihr besonderes Augenmerk auf die Integration. Dabei gilt es, die Bewohner aus anderen Staaten und Kulturen stärker in die Hausgemeinschaften einzubeziehen, weitere Möglichkeiten der Begegnung und des Austauschs aller Bewohner zu schaffen und bei Ausländern und Spätaussiedlern Interesse für das Umfeld, die Wohnsiedlung und den Stadtteil zu wecken. Dabei verstehen wir das Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Weltanschauungen in einer Wohnsiedlung als Bereicherung und sehen es als Chance für die Bürger an, neue und übergreifende Lebenserfahrungen zu machen.
Seniorenarbeit
Das Älterwerden schließt eine aktive Beteiligung am Leben in einer Wohnsiedlung, in Stadtteil oder Stadt nicht aus. Ältere Menschen müssen sich einbringen können und an Kultur- und Bildungsangeboten beteiligt werden. Parea sucht den Kontakt zu Seniorinnen und Senioren und bietet sich als Wegbereiter für eigene Aktivitäten an. Erforderlich sind dafür die aktive Mitwirkung und die Bereitschaft, gegenseitige Unterstützung und Hilfe anzubieten. In den vorhandenen Gemeinschaftsräumen und in benachbarten Einrichtungen der Kirchen und Wohlfahrtsverbände ist Parea unter anderem bestrebt, eigene Seniorengruppen zu gründen, die generationsübergreifende Arbeit zu fördern, Nachbarschaftshilfen zu organisieren oder Kulturangebote, Ausflüge und Fahrten durchzuführen. Der Einsatz von Parea in der Seniorenarbeit sichert den Erhalt sozialer Beziehungen, beugt einer zunehmenden Vereinsamung älterer Menschen vor und fördert ein eigenständiges Leben im eigenen Zuhause. Seniorengruppen von Parea arbeiten in Seniorenbeiräten mit und wirken auf die politische Arbeit im Stadtteil ein.