Doris Lenk (M.), Geschäftsführerin der PAREA gGmbH, wurde von Sahle Wohnen-Geschäftsführer Albert Sahle und ihrer Geschäftsführungskollegin Cornelia Daume verabschiedet.

Doris Lenk wird nach 14 Jahren Führungsverantwortung bei der PAREA gGmbH in den Ruhestand verabschiedet

Mit Herzblut und großer Leidenschaft

Greven, 10. April 2019

 

Parea heißt Miteinander. Für Mieter, die zu Nachbarn werden. Für Senioren, die gemeinsam aktiv und füreinander da sind. Für Jung und Alt, die sich bei verschiedenen Aktionen besser kennenlernen. Lassen sich soziales Engagement für Mieter und ein erfolgreiches Wohnungsunternehmen miteinander in Einklang bringen? „Ja, auf jeden Fall“, sagt Doris Lenk, die scheidende Geschäftsführerin der gemeinnützigen Dienstleistungsgesellschaft Parea, die es schließlich wissen muss. 14 Jahre lang war sie mit viel Herzblut und großer Leidenschaft in der Mieterarbeit tätig.

Im Rahmen einer Feierstunde in der Cafeteria „Sa(h)lon“ in der Hauptverwaltung des Wohnungsunternehmens Sahle Wohnen wurde Doris Lenk jetzt in den Ruhestand verabschiedet. Albert Sahle, Geschäftsführer von Sahle Wohnen, und die Mit-Geschäftsführerin der Parea, Cornelia Daume, würdigten die Fachkenntnisse der studierten Pädagogin und ihre natürliche und zupackende Art. Es waren vor allem diese Tugenden, die Mietern aber auch Mitarbeitern, die Sicherheit vermittelten, dass hier jemand nicht nur seinem Beruf nachgeht, sondern soziales Engagement für seine Mitmenschen in hohem Maße lebt und vorlebt. Nach dem Ausscheiden des Gründungsgeschäftsführers der Parea, Horst Radtke, trieb Doris Lenk den Ausbau der Standorte konsequent voran und erweiterte kontinuierlich das Angebotsspektrum. Dabei baute sie die U3-Betreuung "Kleine Knirpse" auf, entwickelte das Projekt "Demenz-Café" inklusive Schulungen der Mitarbeiterinnen zu zertifizierten Demenzbegleiterinnen und organisierte zahlreiche neue Angebote im Rahmen des „Aktiven Seniorenwohnens“. Drei Parea-Standorte in Frankfurt am Main erhielten durch ihren kontinuierlichen Einsatz den Status eines anerkannten Trägers der Jugend- und Sozialarbeit. Bei allem sozialen Engagement ging es der umtriebigen Geschäftsführerin immer auch darum, die wirtschaftliche Seite von Parea im Blick zu behalten und sich für ihre Projekte um eine finanzielle Förderung durch Stadt und Land zu bemühen.

In ihrer Abschiedsrede dankte Doris Lenk für das Lob, das sie an das gesamte Parea-Team weitergab. Dass sie bei ihren Mitarbeitern, trotz ihrer Position, wohlgelitten war, offenbarten deren Statements, ein bewegendes Gedicht und ein Wunschbaum mit vielen guten Wünschen, die die zukünftige Ruheständlerin begleiten sollen. Am Ende verabschiedete sich jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter persönlich mit eigenen Worten von der ausscheidenden Geschäftsführerin.

Konkrete Pläne für ihren Ruhestand hat Doris Lenk noch nicht. Die bevorstehende freie Zeit will sie auf sich zukommen lassen. Sie möchte mehr Zeit mit ihren vier Enkelkindern verbringen und die eine oder andere weitere Reise mit ihrem Mann unternehmen. Das nächste Urlaubsziel ist allerdings erst einmal Warnemünde. Der Parea wird sie nicht ganz verloren gehen. Einstimmig ernannte sie der Beirat der Gesellschaft zum neuen Mitglied. In operativer Verantwortung wird zukünftig Thorsten Seelig als Mit-Geschäftsführer die Geschicke von Parea lenken. „Es war eine äußerst spannende Zeit mit vielen interessanten Aufgaben“, stellte Doris Lenk rückblickend fest. Und: „Es ist eine große Freude für mich, dass ich diese Zeit so lange und so gut erleben durfte.“

Über Parea

Parea, im Jahr 2000 vom Wohnungsunternehmen Sahle Wohnen initiiert, ist eine bislang einzigartige gemeinnützige Initiative der privaten Wohnungswirtschaft. Der Name „Parea“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Miteinander“.

Bedingt durch den gesellschaftlichen Wandel sind die Herausforderungen an das Quartiersmanagement heute vielfältiger als früher. Parea bringt sich deshalb aktiv in die Entwicklung des sozialen Lebens in den

Wohnvierteln ein, in denen sie tätig ist. Ziel aller Aktivitäten ist, das Miteinander der Bewohner zu verbessern, soziales Engagement zu fördern und Hilfen im und für den Alltag der Bewohner zu organisieren. Das Konzept umfasst verschiedene Angebote für unterschiedliche Altersgruppen, zum Beispiel Interessengruppen aus der Mieterschaft wie Frauentreff, internationaler Kochkurs und Hausaufgabenhilfe, das Aktive Seniorenwohnen, U3-Betreuung und Projektarbeit. Mit ihren Tätigkeiten leistet Parea immer auch Hilfe und Anschub zur Selbsthilfe.

Parea ist als gemeinnützige Gesellschaft organisiert und finanziert sich aus Spenden und Zuwendungen der Wohnungswirtschaft sowie öffentlichen Zuschüssen und Projektmitteln. Die Gesellschaft, die gegenwärtig an mehr als 20 Standorten mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen tätig ist, versteht sich als Teil eines lokalen Netzwerks und kooperiert mit zahlreichen Partnern aus dem sozialen und gesellschaftlichen Bereich. Parea ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen.

 

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